Zum Geleit

Als Konsument verschiedener virtueller Artikel beschließe ich, nun selbst Beiträge für die blogosphere zu verfassen. Als besonders symbolträchtiger Tag dürfte sich der 22. Juni nicht eignen, um an ihm ein Projekt zu initiieren. Dennoch kann man festhalten, dass heute vor 101 Jahren der deutschsprachige Romancier Erich Maria Remarque geboren wurde, den ich zu den Favoriten zähle. Auch mag er zu den Individuen gehören, die selbstverantwortlich und ethisch entschlossen gehandelt haben. In seinen Werken Im Westen nichts Neues oder Der schwarze Obelisk lässt er Leute in Erscheinung treten, die sich als resistent gegenüber ideologischen Vereinnahmungsversuchen erweisen. Mit schwarzem Humor und Sarkasmus können sich die Protagonisten in einer Welt behaupten, die auf Verneinung jeglicher Individualität zielt.

Jetzt, wo iranische Demonstrierende gegen das klerikalfeudalistische Mullah- Regime für mehr Rechte auf die Straße gehen, gehört die Etablierung von Vita activa, der Ethik des selbstverantwortlichen Handelns zu den Geboten der Stunde. In dem Sinne werde ich nicht zu dem Geschehen schweigen.

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